
Dr. Haggenmiller |
Nach dem Medizinstudium
in Erlangen absolvierte ich meine internistische und
kardiologische Ausbildung am Zentrum für Innere
Medizin in Nürnberg mit Schwerpunkt in der kardiologischen
Abteilung von Herrn Prof. Gottwik.
Den Facharzt für
Innere Medizin habe ich mir 1993, die Schwerpunktsbezeichnung
Kardiologie 1994 erworben. Seit dieser Zeit bin ich
auch als niedergelassener Kardiologe tätig, wobei
ich bis Ende 1998 eine Gemeinschaftspraxis mit meinem
Vater führte. Die Praxis existiert bereits seit
mehr als 70 Jahren und wurde von meinem Großvater
gegründet, der seinerzeit schon "Spezialist
für Herzkrankheiten" (so die damalige Bezeichnung
für Kardiologen) war. |

Priv. Doz. Dr.
med. Jeserich |
Ich habe nach dem Medizinstudium
in Heidelberg meine kardiologische und angiologische
Ausbildung an der Universitätsklinik Freiburg,
Deutschland, in der Abteilung von Herrn Prof. Dr. med.
Just erhalten und mit dem Facharzt für Inneren
Medizin, sowie den Schwerpunktsgebieten Kardiologie
und Angiologie abgeschlossen.
Meine Hauptbereiche
während der Ausbildung waren die Ultraschalluntersuchung
des Herzens und der Gefäße und die Herzkatheteruntersuchung
einschließlich Ballonerweiterungsverfahren.
Wissenschaftlich habe
ich mich während dieser Zeit mit der Gefäßfunktion
und eventueller therapeutischer Ansatzmöglichkeiten
durch die Gabe von Ascorbinsäure (Vitamin C) bei
Patienten mit erhöhtem Blutdruck, erhöhtem
Cholesterin oder bei Rauchern beschäftigt und über
das Thema "Endothel-abhängige Regulationsmechanismen
des Gefäßsystems" habilitiert.
Mein aktuelles Forschungsgebiet
ist die Untersuchung der Herzmuskelentzündung mittels
der Herzkernspindiagnostik als sehr modernes Verfahren.
Hierbei kann eine beginnende Herzmuskelentzündung
im frühesten Stadium erkannt werden, welche mit
anderen Methoden noch nicht sichtbar ist. Dies ist z.
B. sehr wichtig im Rahmen eines grippalen Infektes,
einer Mandelentzündung oder Bronchitis. Hier liegt
häufig eine Herzbeteiligung vor, z. T. auch ohne
dass dies vom Patienten bemerkt wird. Dies ist z. B.
auch bei sportlich aktiven Menschen sehr wichtig, um
eine entsprechende rechtzeitige Sportpause durchführen
zu können. |